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Bartenbach Gruppe weiter auf Wachstumskurs



Es läuft bei der Bartenbach Gruppe: Zum Jahresbeginn fusionierten die bis dato unabhängigen inhabergeführten GWA-Agenturen Bartenbach aus Mainz und Hübner & Sturk aus Bensheim zu einer neuen starken Größe. Entsprechend groß die Erwartungen – immerhin war 2018 das bislang erfolgreichste Geschäftsjahr des Mainzer Stammsitzes mit einem Gesamtumsatz von rund 14 Mio. Euro. Mit einem Umsatzplus von 34 Prozent zählte Bartenbach bereits vor der Fusion beim Ranking der größten inhabergeführten Agenturen 2018 zu den Top 3 der wachstumsstärksten Agenturen und belegte insgesamt Platz 37. Und 2018 war nicht nur umsatzmäßig ein Rekordjahr, sondern gleichzeitig das bislang erfolgreichste Kreativjahr der über 20-jährigen Agenturgeschichte: Insgesamt fünf Branchenawards konnte das Team um Kreativchef Carsten Lukas gewinnen.

Heute, acht Monate nach der Fusion, ist es Zeit für eine erste Bilanz der „neuen“ Bartenbach Gruppe, zu der neben der Bartenbach AG (GWA-Agentur) auch die Bartenbach Werbemittel GmbH & Co. KG gehört. Und diese Zwischenbilanz kann sich sehen lassen: Bartenbach zeigt sich bestens aufgestellt für die aktuellen und künftigen Herausforderungen an Marketing und Kommunikation – und bleibt weiterhin auf Erfolgs- und Wachstumskurs. Entsprechend ehrgeizig, aber durchaus realistisch das Umsatzziel fürs laufende Geschäfts-/Kalenderjahr 2019: 16,8 Mio. Euro.

„Die vergangenen Monate waren (heraus-)fordernd“, blickt Tobias Bartenbach auf das erste Halbjahr zurück. „Neben dem Kunden- und Neugeschäft mussten wir uns schlichtweg auch viel mit uns und unseren internen Prozessen beschäftigen. Es wächst nicht mal eben einfach so zusammen, was ab jetzt zusammengehört: Zwei Standorte, von 90 auf 115 Mitarbeiter, zwei Teams, die sich finden müssen – all das hat intern viele Ressourcen gefordert. Gleichzeitig haben wir uns in einigen Bereichen neu aufgestellt, unsere Bestandskunden bedient und nebenbei auch noch im Neukundengeschäft Gas gegeben.“

Inzwischen lebt die neue vergrößerte Agentur, sind die Vorteile der Fusion deutlich spür- und sichtbar: Die internen Prozesse und Strukturen sind fest etabliert, das erweiterte Team sowie die Kunden profitieren längst vom Kompetenz- und Know-how-Transfer zwischen Mainz und Bensheim. Schneller und kreativer sei man geworden, dazu breiter aufgestellt. Zu den neuen Themenbereichen gehören Content Marketing, Social Media und Employer Branding.

Bartenbach sieht folgende Gründe für die aktuell so positive Entwicklung der Gruppe:

1.    Starkes Neukundengeschäft
Im ersten Halbjahr wurden über zehn neue Kunden gewonnen, darunter Möbel Martin (Leadagentur), das Deutschlandgeschäft des international agierenden Pumpenherstellers KSB aus Frankenthal sowie von GO! General Overnight Express mit jeweils umfangreichen Projekt-/
Gesamtetats. Die PR-Unit hat erstmals eigene Projektetats gewonnen (Tadano Faun und Biosysteme) – Beleg für das 360-Grad-Leistungsspektrum der Kommunikationsprofis.

2.    Ausbau der Digitalkompetenz
Mit Alexander Philipp als neuem Head of Digital hat die Agentur neue Perspektiven hinsichtlich Digitale Transformation und Digitale Geschäftsprozesse gewonnen und wird sich in den Bereichen Digitale Markenführung, Digitale Leadgenerierung und E-Commerce noch stärker aufstellen.

3.    Bartenbach Werbemittel mit Rekordjahr 2018
Das beste Geschäftsjahr seit Gründung 2001 erlebte das Tochterunternehmen Bartenbach Werbemittel. Von 2016 bis 2018 ist der Werbemittelgroßhändler um mehr als  30 Prozent gewachsen, allein in 2018 verbuchte er ein Plus von 14 Prozent. Gründe dafür sind zum einen ein starkes Neukundengeschäft mit u. a. Molkerei Alois Müller, Lilly Deutschland, Schlaraffia und Deutsche Leasing. Darüber hinaus wird das eigens entwickelte Produkt „Bartenbach All Inclusive“ hervorragend am Markt angenommen. Dritter Erfolgsfaktor ist die starke Nachfrage nach Sonderproduktionen und Großauflagen, die Bartenbach durch einen eigenen Importbereich in Asien bedient.
 
Ausblick
Es läuft also, doch für Tobias Bartenbach kein Grund, sich zurückzulehnen. Im Gegenteil: Die Ziele für 2019 sind klar formuliert: Neben der Umsatzsteigerung auf 16,8 Mio. Euro zählen dazu der Ausbau des Digitalgeschäfts und der (internen) Branchenkompetenzen sowie ein Platz um die Top 30 beim Agenturen-Ranking. Potenzial sieht der Vorstand insbesondere in drei Feldern: Content Marketing, Bewegtbild sowie Employer Branding. „Vor dem Hintergrund des steigenden Fachkräftemangels steigen auch das Bewusstsein und die Bereitschaft seitens der Unternehmen, sich als starke Arbeitgebermarke zu entwickeln und zu positionieren – und zwar in allen Branchen. Diese Nachfrage ist deutlich spürbar mit weiterhin steigender Tendenz.“

(10.09.19/DIR)