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Bartenbach-Projektbüro „Jäger der versunkenen Lok“

Die Dampflok „Der Rhein“ ist das älteste Denkmal deutscher Eisenbahngeschichte und ein wertvolles Gut der Industriekultur. 1852 in den Kessler-Werken in Karlsruhe gebaut, fiel sie im selben Jahr auf dem Weg zu ihrem Einsatzort auf der Bahnstrecke Düsseldorf-Elberfeld bei Germersheim in den Rhein. Dort liegt dieser „Schatz“ nun seit mehr als 165 Jahren begraben. Bisherige Versuche, die Lok „Der Rhein“ zu bergen, schlugen fehl, dann geriet sie in Vergessenheit. Spätere Anläufe zur Ortung zogen sich über Jahrzehnte hin. Doch nun endlich wurde der „Schatz im Rhein“ wiederentdeckt, die Bergung soll noch in diesem Jahr stattfinden: am 21. Oktober 2018.

Ein Jahrhundertprojekt, das einen enormen kommunikativen Aufwand bedeutet. Von der Beratung über die Kreation bis zur Produktion sind alle Bereiche der Agentur Bartenbach in die Arbeit des Projektbüros eingebunden. Tobias Bartenbach, CEO von Bartenbach und Leiter des Projektbüros „Jäger der versunkenen Lok“, sagt: „Wir lieben die Herausforderung, mit unserem Engagement die Bergung der Lok zu ermöglichen. Es ist ein einzigartiges und extrem spannendes Projekt, mit dem wir viele Menschen emotional erreichen und verbinden.“ Ziel des Projektbüros ist es, das Vorhaben der Projektinitiatoren um den pensionierten Lokführer Horst Müller und den ehrenamtlichen Museumsleiter Volker Jenderny zum verdienten Erfolg zu führen. Und nebenbei ein Stück deutscher Geschichte und Industriekultur zu rekonstruieren.
Mit einem Gesamtbudget von einer halben Million Euro ein kostspieliges Unterfangen, das trotz zahlreicher Unterstützer auf weitere finanzielle Hilfe angewiesen ist. Deshalb hat die Agentur Bartenbach ein Crowdfunding-Projekt  über die Plattform www.startnext.de/jaeger-der-versunkenen-lok gestartet. Mit einer spektakulären Pressekonferenz auf dem Event-Schiff „Cassian Carl“ auf dem Rhein in Mainz und rund 80 Medienvertretern wurde das Projekt am 12. April 2018 der Öffentlichkeit präsentiert.  (12.04.18/CHBI)

Hier geht’s zur Projektseite www.lok-jaeger.de