MARKENBINDUNG DURCH
JUBILÄUMS-SORTIMENT

BEST PRACTICE

JUBILÄEN DURCH HAPTISCHE WERBETRÄGER ZUR MARKENSTÄRKUNG NUTZEN 

Den Anlass ihres 175-jährigen Jubiläums nutzte Weidmüller, ein international tätiger Spezialist für Elektrotechnik, Automatisierung und industrielle Verbindungstechnik, gezielt zur Stärkung der internen Markenbindung. Mit einer markenkonformen Jubiläumskollektion, klarer Gestaltung und professionellen Prozessen zeigte das Unternehmen, wie sich Identifikation, Sichtbarkeit und Effizienz gleichermaßen fördern lassen.

Unternehmensjubiläen werden häufig kommunikativ inszeniert – ihr strategisches Potenzial für Mitarbeiterbindung und Markenführung bleibt jedoch oft ungenutzt. Weidmüller geht einen anderen Weg: Der international tätige Elektrotechnik- und Automatisierungsspezialist nutzt sein 175-jähriges Bestehen gezielt als Hebel, um die Marke nach innen und außen aufzuladen. „Ein Jubiläum wie dieses ist kein reiner Rückblick. Es ist eine Gelegenheit, unsere Identität zu schärfen und den Blick nach vorne zu richten – gemeinsam mit unseren Mitarbeitenden“, erklärt Torsten Raak, Executive Vice President Global Marketing & Corporate Communication.

 

Haptik als verbindendes Element in internationalen Organisationen

Gerade in global aufgestellten Unternehmen ist es eine Herausforderung, ein einheitliches Zugehörigkeitsgefühl zu schaffen. Digitale Kommunikation allein reicht dafür nicht aus. Weidmüller setzte deshalb bewusst auf eine physisch erlebbare Lösung: eine eigens entwickelte Jubiläumskollektion aus Corporate Wear und ausgewählten Merchandising-Artikeln. „Wir wollten etwas schaffen, das im Alltag präsent ist und Identifikation ganz selbstverständlich fördert. Produkte, die genutzt und getragen werden – nicht nur gesehen.“ Corporate Wear und Merch werden dabei gezielt als Markeninstrument eingesetzt: Sie schaffen Identifikation, Sichtbarkeit und Awareness – und zahlen direkt auf die Marke ein. Das Ziel: Mitarbeitende weltweit sollten Teil des Jubiläums werden – unabhängig von Standort oder Funktion.

 

Markenkonforme Kollektion statt Einzelmaßnahmen

Im Mittelpunkt stand eine klar kuratierte Kollektion, die gezielt auf die Markenwerte einzahlt. „Die Kollektion ist kein Sammelsurium”, erklärt Torsten Raak. „Jeder Artikel wurde bewusst ausgewählt – mit Blick auf Qualität, Design und Markenfit. Gerade im Jubiläumsjahr war es uns wichtig, unsere Geschichte modern zu interpretieren.“ Dabei spielte auch die internationale Anschlussfähigkeit eine zentrale Rolle. „Die Herausforderung war, eine Lösung zu entwickeln, die global funktioniert und gleichzeitig überall als ‚typisch Weidmüller‘ wahrgenommen wird.“

 


Farbe als Markenfaktor

Ein zentrales Element der Kollektion ist die Farbe Orange als prägender Bestandteil des Corporate Designs von Weidmüller. Sie ist Hausfarbe, Wiedererkennungsmerkmal und ein unverzichtbarer Träger der Markenidentität. Zusammen mit einer kreativen und plakativen Gestaltung sorgt sie für Differenzierung im Markt und stärkt die Awareness.
„Die Farbe Orange und die Kreativität in der Umsetzung gehören bei Weidmüller unverhandelbar zur Marke. Genau daraus entsteht die Sichtbarkeit, die Marken im Wettbewerb brauchen“, sagt Tobias Bartenbach, Gründer und Geschäftsführer von Bartenbach Werbemittel.

 

Sichtbare Zugehörigkeit – intern und extern wirksam

Die Wirkung zeigt sich nicht nur intern, sondern auch nach außen: Corporate Wear wird aktiv getragen – im Arbeitsalltag, auf Events und auf internationalen Messen wie der SPS. „Wir sehen, dass die Produkte genutzt werden und Präsenz zeigen,” zieht Weidmüller Bilanz. „Das schafft Verbindung, ohne dass es zusätzlicher Kommunikation bedarf.“ So entsteht ein konsistentes Markenbild über alle Touchpoints hinweg. Die Kollektion wird zum sichtbaren Ausdruck von Zugehörigkeit – intern wie extern – und stärkt sowohl Mitarbeiterbindung als auch Markenwahrnehmung bei Kunden.

 

Werbemittelmanagement als Prozess- und Steuerungsthema

Das Beispiel macht gleichzeitig deutlich: Die Umsetzung solcher Maßnahmen ist komplex. Werbemittelmanagement umfasst heute weit mehr als die reine Beschaffung – von Sortimentsentwicklung und Design über Freigabeprozesse bis hin zu internationaler Logistik und Distribution.  Gerade in größeren Organisationen entsteht hier schnell ein erheblicher Aufwand, der oft dezentral gesteuert wird und interne Ressourcen bindet.

Ein zentraler Ansatz liegt daher in der Professionalisierung und Digitalisierung der Prozesse. Unternehmen, die beispielsweise auf E-Commerce-Shopsysteme setzen, können ihren administrativen Aufwand um bis zu 40 % reduzieren. Wird das Werbemittelmanagement zusätzlich an einen spezialisierten Fullservice-Dienstleister ausgelagert, sind Einsparungen im operativen Aufwand von bis zu 70 % möglich.

Diese Effizienzgewinne entstehen unter anderem durch standardisierte Prozesse, zentrale Steuerung, professionelle Logistik sowie integrierte Reporting- und Budgetlösungen. Gleichzeitig entsteht ein weiterer Effekt: Marketing-, HR- und Vertriebsteams gewinnen Freiraum für strategische Aufgaben.

Im Zuge der Weiterentwicklung seines Werbemittelmanagements arbeitet Weidmüller in diesem Bereich mit Bartenbach Werbemittel zusammen. Im Fokus stehen dabei eine zentralere Steuerung, effiziente Prozesse und eine markenkonforme Umsetzung über verschiedene Einsatzbereiche hinweg.

 

Vom operativen Aufwand zur strategischen Markenarbeit

Für Christopher Evers, Geschäftsführer Bartenbach Werbemittel, liegt genau darin die zentrale Entwicklung im Markt: „Werbemittelmanagement entwickelt sich zunehmend vom operativen Beschaffungsthema zu einer strategischen Disziplin. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus markenkonformer Gestaltung, international skalierbaren Prozessen und digitalen Plattformen. Gleichzeitig braucht es kreative Konzepte, die Mitarbeitende emotional erreichen und die Marke erlebbar machen.“ Der Anspruch geht damit über Effizienz hinaus: Werbemittel werden gezielt eingesetzt, um Markenidentität zu stärken und Erlebnisse zu schaffen.

 

Fazit: Mehr als ein Jubiläum

Das Beispiel Weidmüller zeigt, welches Potenzial in einem strategisch gedachten Werbemittelansatz liegt. Eine Jubiläumskollektion ist weit mehr als ein symbolisches Projekt – sie verbindet Mitarbeitende weltweit, macht Marke sichtbar und zahlt nachhaltig auf Wahrnehmung und Bindung ein. Oder, wie es Torsten Raak zusammenfasst: „Wenn Mitarbeitende unsere Marke nicht nur zu verstehen, sondern sie mit Stolz tragen, dann sind wir auf dem richtigen Weg. Unser Slogan ‚Make the world more orange‘ hat damit eine ganz neue Bedeutung bekommen.“

MEHR WISSEN

Details und Hintergründe zu unseren News gibt es bei mir.

Elisabeth Barnes
Marketing